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Bikepacking

Wie seid ihr zum Bikepacking gekommen?

Nis
Als ich 4 Jahre alt war, nahm unsere Mutter mich und meinen Bruder auf eine dreitägige Tour zu meinen Großeltern mit. Ich bin also schon ganz früh mit dem Sport in Kontakt gekommen. Der Radsport war schon immer ein Teil meines Lebens.

Karl
Bei mir begann alles mit dem BMX-Rad. Zusammen mit meinen Freunden, den @hardbrakers haben wir viele Radbahnen besucht. So habe ich auch Nis kennengelernt.

 

 

Was fasziniert euch daran?

Nis
Es ist die beste Erfindung aller Zeiten. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Zunächst einmal liebe ich es, Fahrrad zu fahren. Es ist einfach ein großartiges Gefühl und macht mir immer gute Laune. Selbst bei Regen genieße ich es. Und ich vermute es liegt auch daran, dass man mit eigener Kraft und wann immer man will, um die Welt fahren kann.

Karl
Zunächst einmal bringt es riesigen Spaß, mit Fahrrädern aller Art zu fahren. Dabei liebe ich aber auch den Aspekt der Erkundung. Wie ein neugieriges Kind, das seine Umgebung aktiv erkundet. Das Suchen nach Straßenplätzen in einer fremden Stadt, um mit dem BMX zu fahren, oder aber auch das Nötigste zusammenpacken, um der Zivilisation zu entfliehen und Wälder, Gebirge und Wüsten zu erkunden.

 

 

Was sind weitere Leidenschaften in deinem Leben?

Nis
Neben dem Radfahren fotografiere ich gerne und viel. Für mich ist es eine Art Tagebuch zu führen. Ich hoffe, dass ich durch das Teilen von den Fotos unserer Reisen andere dazu inspirieren kann, mehr Zeit in der Natur verbringen zu wollen.

 

 

Was gehört derzeit zu deiner bevorzugten Ausrüstung und warum drehst du auch Filme?

Im Laufe der Zeit konnte ich viele verschiedene Kameras ausprobieren und testen. Es gibt so viele tolle Filmkameras. Es gilt herauszufinden, welche Kamera am besten für einen selbst geeignet ist. Zurzeit nutze ich die Canon EOS30 sehr gerne, es ist eine schnelle und zuverlässige Kamera und ist dank dem Pancake-Objektiv klein und kompakt. Ich kann sie als Point-and-Shoot Kamera nutzen und gleichzeitig habe ich aber auch die volle Kontrolle über die Belichtungszeit und die Blende.

 

  

Woher nimmst du die Inspiration für deinen Stil in der Fotografie?

Ich habe nicht so etwas wie die eine Hauptinspiration. Vielleicht klingt es kitschig, aber vor allem lasse ich mich von dem, was mich umgibt und von dem jeweiligen Moment inspirieren. Ich versuche so gut es geht, die Gefühle und Emotionen in diesem Moment einzufangen, um eine Geschichte erzählen zu können, die dem Betrachter das gleiche Gefühl vermittelt, das ich in dem Moment empfunden habe.

 

 

Was macht deiner Meinung nach ein gutes Foto aus?

Wie gesagt, ich versuche den Menschen etwas zu vermittelt, wenn sie meine Fotos ansehen. Alles andere ist für mich nicht so wichtig. Ein Foto darf unscharf oder unterbelichtet sein, aber solange es mich berührt und mir ein Gefühl gibt, ist es für mich ein gelungenes und gutes Foto.

 

 

Was sind weitere Leidenschaften in deinem Leben?

Karl
Ich liebe es, Zeit in den Bergen zu verbringen. Ich liebe Snowboarden und Mountain Biking. Die Welt erkunden. Musik. Fremden zuhören. Blödsinn reden. Tiere beobachten.

 

 

Warum verbringt ihr gerne Zeit in der Natur und schlaft unter freiem Sternenhimmel?

Nis
Für mich ist es eine Art Heilung. Wenn man in einer Großstadt wohnt, hat man das Gefühl, den Kontakt zur Natur zu verlieren und vergisst, dass man selbst ein Teil von allem ist. Die Zeit draußen in der Natur beruhigt mich und macht meinen Kopf frei.

 

Karl
Der menschliche Körper ist sehr anpassungsfähig. Meiner Meinung nach ist aber klar, dass unser Körper und Geist nicht für die Umgebung, die wir uns gebaut haben, geschaffen ist. Den ganzen Tag drinnen verbringen, auf Bildschirme starren und sich durch Schwachsinn stressen lassen. In den Büros gibt es häufig künstliches Licht, ungesundes Kantinenessen und es gibt einen Zeitplan, der wenig Rücksicht auf den biologischen Rhythmus nimmt. Unser Immunsystem muss den Elementen ausgesetzt werden. Unser Körper braucht einen gewissen positiven Stress. Sich einen steilen Berg hinaufkämpfen, Strecken ohne Essen zurücklegen, schwitzen oder frieren. Und all dies in Kombination mit frischer Luft und Sonnenlicht ist eine unglaublich starke Präventivmedizin.

Der beste Schlafplatz im Freien den ihr erlebt habt?

Nis
Es gab einige wirklich tolle Plätze direkt an Ufern von Seen und in Wäldern, aber meine beiden Lieblingsplätze waren auf einem Berg in den Alpen, nachdem wir unser voll beladenes Fahrrad durch den Schnee auf den Gipfel getragen haben.

 

Karl
Ja, da stimme ich dir zu. Und auf einen anderen Gipfel auf dem Weg nach Granada. Das Badlands-Rennen in Andalusien hat fast jede Nacht erstaunlich schöne Plätze geboten. Sowohl in schönen Wäldern als auch in der Wüste von Gorafe und an einer hohen Klippe am Cabo de Cato, wo die Wellen direkt unter uns zerschellten. Und natürlich an Stränden.

 

 

Was reizt euch am Bikepacking?

Nis
Es gibt mir die Freiheit, völlig unabhängig zu sein und einfach dorthin zu fahren, wohin ich will, ohne dabei die Umwelt zu beeinträchtigen.

 

Karl
Ich genieße das Gefühl, nur das Nötigste einpacken zu müssen, natürlich solange die Bedingungen es zulassen und unabhängig und frei in der Natur zu sein. Durch die superleichte Campingausrüstung ist das Fahrrad relativ leicht und einfach zu manövrieren. So bringen vor allem auch die technischen Abfahrten und Aufstiege enorm Spaß.

 

 

Wie sieht euer bevorzugter Aufbau zum Schlafen aus?

Nis
Sofern es die Bedingungen zulassen, schlafe ich am liebsten nur in meinem Passion Schlafsack auf der Vega Air Air in einer Hängematte. Bei kälteren Temperaturen nehme ich gerne den Jorund tech dazu und bei Regen oder starken Wind schlafe ich auch gerne in meinem Telemark zelt.

 

Karl
Dem ist nicht viel hinzuzufügen. Meistens habe ich das Telemark zelt dabei, da es nicht viel Platz in Anspruch nimmt und leicht wie eine Feder ist. Aber ich benutze es selten, da es sich wie eine Art Burg anfühlt. Die Hängematte und das Jorund sind eine gute Kombination.

 

Was braucht ihr für einen mehrtägigen Outdoor-Trip?

Nis
Ich bin stark Kaffeesüchtig und liebe es, draußen in der morgendlichen Sonne einen frischen und rückstandsfreien Kaffee zu kochen. Ein Kocher, meine Aeropress und der doppelwandiger Nordisk Titan Becher sind also immer mit dabei . Hinzu kommen Kamera(s), Filme und leckere Snacks.

 

Karl
Werkzeug, Pumpe, Stirnlampe, Schlafsack, Isomatte, Feuerzeug, Messer, Gewürze, Aeropress, Kocher, Taschentücher, Müllsack, Merinoschicht, Daunenjacke, Kaffee und Moruga Kakao.

DO's

  • Einfach losfahren
  • Spaß haben
  • Freundschaften knüpfen
  • Freundlich sein
  • Respekt
  • Abfälle immer mitnehmen

DON'Ts

  • Aus unserer Sicht ist das einzige klare „Don´t“ die besuchten Orte nicht so zu verlassen, wie wir sie vorgefunden haben.
  • Immer einen Müllsack mitnehmen
  • Und das gleiche gilt für Feuer und Holz. Nur so viel und so groß wie nötig. Und so wenig und klein wie möglich.

 

Im Übrigen

  • Nicht zu viel nachdenken und alles ins kleinste Detail planen. Einfach losgehen, die Zeit in der Natur genießen und Spaß haben!
  • Sich keinen Stress bezüglich der Ausrüstung machen.
  • Testen und Ausprobieren mit dem, was einem zur Verfügung steht.
  • Leih dir etwas von Freunden. Schau, was du magst und was du wirklich brauchst.
  • Da du dich auf dein Material wirklich verlassen können musst, empfehlen wir dir:
  • Kaufe lieber weniger, dafür aber in hoher Qualität