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Camping mit Kindern

Aus dem Nordisk GO Magazin 2017

Wer erinnert sich nicht an das Zelten mit den Eltern? Das war Abenteuer. Es ging zum Strand oder in den Wald. Das Camp wurde errichtet und ein großes Lagerfeuer entzündet. Es war nicht viel Aufwand, aber es hinterlässt einen großen Eindruck für das gesamte Leben. Wir sind zwar schon im Jahr 2017, verändert hat sich aber lediglich die Ausrüstung. Der Strand und der Wald sind immer noch wie früher – die Erinnerungen bleiben ebenfalls ein Leben lang.

Halte es einfach

Wenn man mit Kindern zelten geht, ist es das A und O, nicht zu viel Aufwand zu betreiben. Baue keine besondere Hütte, Tipi, Eishöhle oder Baumhaus für eine Nacht. Nimm ein Zelt mit. Es kann fast überall aufgestellt werden und das macht gemeinsam auch noch richtig Spaß. Nimm die erforderliche Ausrüstung zum Schlafen mit, etwas zum Essen, Snacks und Wasser, Papiertücher und schon hast du alles was du brauchst. Manchmal ist es schön, einen Freund der Kinder und dessen Eltern mitzunehmen. So gibt es immer jemanden zum Spielen und um die Erinnerungen zu teilen.

Kind zu sein ist großartig, einem steht die ganze Welt offen und alles ist neu. Man muss nicht lange Fahrten auf sich nehmen, um einen perfekten Ort zu finden. Der kleine Wald in der Nähe ist für Kinder voller Abenteuer – manchmal tut es sogar der Garten.

 

Kinder wollen teilhaben

Nach der Ankunft wird als erstes das Camp errichtet. Eine Gruppe sammelt Feuerholz und macht ein Lagerfeuer. Eine andere Crew baut die Zelte auf. Wer welche Aufgabe hat, ist oft nicht entscheidend, wichtig ist, dass alle Kinder helfen dürfen. Man verbringt zusammen eine schöne Zeit, in der die Kinder zeigen dürfen, was sie schon können.

"Wenn du es richtig machst, 

wirst du ihr Held sein"

Man gibt ihnen das Gefühl, gebraucht zu werden – außerdem ist es die beste Gelegenheit den Kindern ganz nebenbei ein paar Tipps und Tricks zu geben.

Wenn das Camp erst einmal steht und das Feuer brennt, dann ist es Zeit die Bande mit Energie zu versorgen. Während man selber eher entspannt, springen nicht nur die Gedanken der Kinder von einer Sache zur nächsten – sie sind auch körperlich aktiv. Dabei verbrauchen sie eine Menge Energie. Wenn es also Zeit wird für das Abendessen, bereite etwas Einfaches zu. Keinen Eintopf über mehrere Stunden, verlasse dich auch nicht auf das Angeln, das wird eine Katastrophe, wenn du kein Glück hast etwas zu fangen! Stattdessen bringe etwas mit, das sich einfach über dem Feuer zubereiten lässt. Lass deine Kinder wieder helfen, sie könnten die Stöcke anspitzen und bei der Zubereitung der Speisen helfen. Ein Klassiker sind Marshmallows, die über dem Feuer geröstet werden. Die sind zwar nicht besonders gesund, aber als Nachtisch oder als Snack am Nachmittag immer wieder ein Highlight.

 

Lass` deine Fantasie spielen und habe Spaß

Bereite keine Aktivitäten von zu Hause vor, Papier zum Malen, Spiele oder ein iPad werden nicht unbedingt gebraucht. Stattdessen nutze die Natur: Geh auf Entdeckungstour, verwende einen Kompass, lese Tierspuren und bringe den Kindern etwas über die Himmelsrichtungen, den Sonnenuntergang und das Pflücken von Beeren bei. Du solltest dir allerdings sicher sein, was man essen darf! Zeige wie man eine kleine Höhle oder Hütte baut. Benutze deine Fantasie, spiele und habe Spaß dabei. Je nachdem wie alt die Kinder sind, achte darauf sie während des Spiels nicht zu verängstigen. Erzähle nicht von bösen, wilden Räubern, Raubtieren oder Trollen im Wald. Sie sollten sich an deiner Seite sicher fühlen. Es macht einen großen Unterschied, etwas von den Gefahren in der Natur zu erzählen und beizubringen oder den Kindern Angst zu machen.

 

Die Nacht im Schlafsack bleiben

Kinder schlafen normalerweise sehr fest. Besonders wenn man darauf achtet, dass der Schlafsack den richtigen Temperaturbereich abdeckt. Wir haben alle schon einmal in einem Schlafsack gefroren. Niemand mag das, denn man schläft schlecht und ist am nächsten Tag nicht fit.

Bevor es ins Bett geht, sollten die Kinder noch einmal zur Toilette – eine ungestörte Nacht wird es dir danken. Es ist schwer genug, sich selbst mitten in der Nacht aufzuraffen. Noch etwas anderes ist es, dein Kind dazu zu bewegen, aus dem schönen warmen Schlafsack zu krabbeln, etwas anzuziehen, raus zu gehen, zu pinkeln, wieder ins Zelt zu krabbeln, sich auszuziehen, in den Schlafsack zu kriechen und dann auch wieder einzuschlafen – das alles auch noch leise – das kann ganz schön aufwendig werden.

Kleinere Kinder schlafen häufig sehr früh ein. Man sollte also darauf vorbereitet sein, ab der Schlafenszeit alleine zu sein. Wenn einem langweilig werden könnte, sollte man ein Buch oder etwas zum Beschäftigen mitnehmen. Aber geh nicht zu spät schlafen, denn kleine Kinder wachen auch früh auf!

 

Sei ein Held

Man kann eine oder mehrere Nächte bleiben – das ist egal. Aber wenn es Zeit wird, das Camp abzubauen, ist es wichtig die Kinder wieder mithelfen zu lassen. Zeige ihnen, wie man nach einem Aufenthalt  in der Natur sauber macht und so nur die eigenen Fu.abdrücke hinterlässt.

Wenn du es so machst, dann wirst du der Held deiner Kinder sein – und du kannst dir sicher sein, dass es viele weitere Anfragen geben wird mit den Kindern zelten zu gehen.

Die Erinnerungen beginnen meist mit dem Ankommen im Camp, also stecke dein Handy ein und benutze es nur für Fotos oder in Notfällen. Widme dich deinen Kindern. Benutze deine Fantasie, spiele und hab Spaß – und kein Licht während des Schlafens im Zelt, denn es lockt Insekten an.