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Kochen in der Natur

 

Beim Kochen in der Natur gibt es viele verschiedene Zubereitungsmöglichkeiten. Die Art der Reise und wie man unterwegs ist, beeinflusst wie man sein Essen zubereitet. Bist du mit leichtem Gepäck unterwegs weil du deine Sachen lange tragen musst oder bleibst du länger am selben Ort?

 

Ein Grillrost

Ein Grillrost ist sehr praktisch, wenn du zelten gehst. Da es eher schwer ist, macht ein Grillrost vor allem dann Sinn, wenn du deine Sachen nicht weit tragen musst. Du kannst es für verschiedene Zwecke verwenden. Wenn man ein Feuer für viel Glut macht, wie zum Beispiel das Pagodenfeuer, kann das Grillrost als Grill verwendet werden. Auf dem Rost kann man (wie der Name schon sagt) grillen, rösten und Brot toasten. Ein Grillrost kann auch als stabile Unterlage für Töpfe und Pfannen verwendet werden. Nach der Benutzung sollte das Rost zügig mit einer Drahtbürste gereinigt werden - dann geht es noch verhältnismäßig einfach. Bei der Benutzung des Grills ist es übrigens sinnvoll Lederhandschuhe zu tragen, damit man sich nicht verbrennt.

 

Ein Sturmkocher

Ein Sturmkocher ist ein tragbarer Kocher, der unterwegs zum Wasserkochen, Braten und Kochen verwendet werden kann. Er ist leicht und wird oft zum Kochen verwendet, wenn man nur mit ein oder zwei Personen unterwegs ist. Eine komplette Sturmküche besteht aus Töpfen und Pfannen, einer Wärmequelle und einer Halterung, die für gute Belüftung und einen sicheren Stand sorgt. Ein Sturmkocher ist einfach zu benutzen und kann zum Beispiel mit Brennspiritus, Gas oder mit einem Mehrstoffbrenner verwendet werden.

 

A grill grate

Spieß

Der Spieß hat viele Anwendungsmöglichkeiten. Fleisch, Gemüse und Brot können auf einen Spieß gesteckt werden. Ein angespitzter Stock oder ein Ast mit Astgabel eignen sich ebenfalls sehr gut als Spieß. Suche dir dafür einfach einen möglichst geraden Stock, wenn möglich sogar mit einer Astgabel am Ende. Spitze das Ende des Stocks an und dann kann es auch schon losgehen. Marshmallows eignen sich besonders gut für ein leckeres Dessert.

 

 

In Dänemark wird der Spieß oft für Stockbrot verwendet.  Auf Dänisch heißt es Snobrød, was so viel wie gedrehtes Brot bedeutet. Es wird über Lagerfeuerglut zubereitet und ist die perfekte Art, nordische Hygge ins Camp zu bringen. Die Zubereitung von Stockbrot ist wirklich einfach. Zuerst muss man einen perfekten Stock finden, der lang, fest und gerade sein muss. Ein dicker Stock ist besser als ein dünner Stock, denn auf einem dicken Stock lässt sich das Stockbrot leichter dünn verteilen und es dauert nicht so lange, bis es fertig gebacken ist. Entferne mit einem Messer 20-30 cm der Rinde von der Spitze des Stocks, dann lässt sich das Brot nach dem Backen leichter abziehen. Das Rezept für Stockbrotteig ist sehr einfach, denn der Teig besteht nur aus Wasser, Hefe, Salz, Zucker und Mehl. Wenn der Teig 30-45 Minuten gegangen ist, nimmt man eine kleine Menge und rollt sie zwischen den Händen zu einer langen und dünnen "Wurst". Die wird dann um das Ende des Stockbrotstocks gewickelt. Danach wird das Stockbrot langsam über der Glut gebacken. Das Stockbrot sollte nie in die Flammen gehalten werden, da es dann viel zu schnell verbrennt.  Denke daran, den Stock zu drehen, damit der Teig von allen Seiten gebacken wird. Wenn das Brot überall knusprig braun ist, ist es fertig. Stockbrot kann z. B. mit Ketchup oder Marmelade gegessen werden, aber traditionell wird es einfach so gegessen.

 

Ein Dreibein mit Haken

Ein Dreibein mit Haken eignet sich sehr gut zum Kochen in der Natur. Baue ein Dreibein und befestige einen Haken mit einer Schnur an der Spitze des Dreibeins. Achte darauf, dass die Schnur lang genug ist, damit der Haken in einer für dich angenehmen Arbeitshöhe angebracht werden kann. Wenn du ein Dreibein mit Haken verwendest, kannst du tolle Mahlzeiten zubereiten, weil die Glut eine gleichmäßige Wärmeverteilung erzeugt, wenn dein Topf über dem Feuer hängt. Wenn der Topf hingegen direkt in der Mitte des Feuers steht, ist er instabiler und die Hitzeverteilung ist ungleichmäßiger.

 

Küchenhygiene

Das Kochen in der Natur ist oft eine größere Herausforderung als das Kochen zu Hause. Das Kochen in der Natur hängt von Wind, Wetter und einem guten Lagerfeuer ab. Die Hygiene in der Küche ist eines der Dinge, die allerdings immer gleich bleiben und die in der Natur genauso wichtig ist, wie zu Hause. Wasche dir vor dem Kochen immer gründlich die Hände und immer dann, wenn du auf Toilette warst und wenn du hustest und niest. Stelle dir zum Beispiel ein kleines Wasserbecken zum Händewaschen auf und trockne dir deine Hände mit einem sauberen Handtuch ab.

Lege Lebensmittel niemals für längere Zeit in die Sonne, denn Bakterien lieben Hitze. Baue dir stattdessen einen unterirdischen Kühlschrank. Hebe dazu ein Loch aus, das etwas größer ist als die Kiste, in der die Lebensmittel gelagert werden. Lege einige Steine oder Äste in den Boden des Lochs und stelle die Kiste in das Loch. Decke dann den Kühlschrank mit einer Platte oder Ästen ab und lege die ausgehobenen Grasnarben darauf. Achte darauf, dass der Kühlschrank in der Nähe der Küche und im Schatten steht.
Räume das Lager und insbesondere den Kochbereich immer auf. Wenn du den Abwasch machst, gehe folgendermaßen vor:

  1. Wische das Besteck, die Teller und Schüsseln mit Papier ab
  2. Spüle das Geschirr in einer Schüssel grob mit kaltem Wasser ab.
  3. Wasche das Geschirr danach gründlich in einer Schüssel mit heißem Wasser und Spülmittel
  4. Trockne das Geschirr mit einem Geschirrtuch ab.
  5. Spülen Töpfe und Pfannen auf die gleiche Weise, aber spüle sie immer als Letztes ab
  6. Entsorge das Abwasser in einem Abfluss oder einer "Fettfalle" (siehe anderen Beitrag)
  7. Reibe die Töpfe und Pfannen vor dem Gebrauch außen mit Schmierseife ein, dann ist es am Ende viel einfacher, sie zu reinigen.

Dänisches Stockbrot für das Lagerfeuer

Für 4 Personen

300 ml Wasser

25 g frische Hefe (oder entsprechend Trockenhefe)

2 Teelöffel Zucker

2 Teelöffel Salz

500 g Mehl

In einer großen Schüssel die Hefe in Wasser auflösen.

Das Mehl, Salz und Zucker hinzufügen.

Den Teig mindestens 30-45 Minuten gehen lassen.

Forme lange Brot "Würste", die du dann um das Ende eines Stocks wickelst - am besten eher dünn als dick.

Zum Schluss backst du das Brot über der Glut des Lagerfeuers, bis es knusprig braun ist.

Feuer-gebackenes Brot

 

600g Mehl

40-50g Vollkornmehl

300 – 350 ml Wasser

10-15g Hefe

1 TL Salz

1 TL Zucker

 

Mische Wasser, Salz, Zucker und Hefe gut miteinander. Füge das Mehl nach und nach hinzu und knete den Teig für etwa eine halbe Stunde bis er klebrig wird.

Lasse den Teig für etwa 10-12 Stunden an einem kühlen Ort gehen.

Rolle den Teig zu einer Kugel und setzte ihn zum Beipiel in eine Schüssel, in der du ihn mit auf die Reise nehmen kannst.

Entzünde das Feuer und setzte den Teig in einen gusseisenen Topf mit Deckel und stelle diesen über das Feuer.

Backe das Brot für 35-40 Minuten.

Wenn es fertig ist, sollte das Brot aus dem Topf rutschen.

Wenn das Klopfen auf der Uterseites des Brotes, ein hohles Geräusch erzeugt, ist das Brot fertig.

Feuerkürbis mit roten Zwiebeln und Ziegenkäse

2-4 Portionen

 

1 Hokkaido-Kürbis

1 Handvoll Walnüsse

1 rote Zwiebel

Gurkenwasser: Wasser, Essig, wilde Gewürze, Salz, Zucker

300 g Ziegenkäse

Glatte Petersilie

Olivenöl

Salz

Pfeffer

Zucker

 

Legen Sie den Kürbis vorsichtig ins Feuer, wo sich viele heiße Kohlen befinden. Der Kürbis wird zwar langsam schwarz, aber innen schön gekocht. Je nach Kürbisgröße kann es zwischen 20 und 40 Minuten dauern. Zur Probe stecke ein dünnes Messer oder ein Stäbchen in den Kürbis. Ist er weich, ist er gut.

Gebe etwas Zucker in eine gusseiserne Pfanne und warte, bis er schmilzt. Walnüsse hinzufügen und karamellisieren lassen. Beiseitestellen und nach dem Abkühlen klein hacken. Die Pfanne zügig reinigen, bevor das Karamell ganz hart wird.

Öffne den warmen Kürbis auf einem Holzbrett, entferne die Samen, und würze das Kürbisfleisch mit Olivenöl, Salz und Pfeffer. Lege etwas Ziegenkäse darauf und füge die geschnittene rote Zwiebel, Petersilie und die Walnüsse hinzu. Jetzt kannst du den Kürbis bis auf die schwarze Schale auslöffeln.