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So richtest du das perfekte Camp ein

 

Ein gutes Camp sollte praktisch, sicher und funktional sein, aber gleichzeitig sollte es auch ein gemütlicher Ort mit einer angenehmen Atmosphäre sein. Wenn du ein Camp für eine größere Gruppe aufbaust und organisierst, solltest du den Platz in kleinere Bereiche unterteilen. Zum Beispiel so:

  • Platz für Zelte und Tarps
  • Küchenbereich
  • Platz zum Holzhacken
  • Lagerfeuer
  • Wohnbereich
  • Müllbereich
  • Toilette

Denk daran, das Wetter und die Windrichtung zu berücksichtigen, um für die nötige Sicherheit und Komfort zu sorgen. Ein Camp sollte nicht nur behaglich sein, sondern auch gut organisiert. Bereite dich im Voraus gut vor und wähle einen Zeltplatz in der Nähe einer Wasserquelle, wenn du nicht selbst Wasser mitbringen willst.

Das Wichtigste beim Aufbau eines Camps ist, dass du weißt, wie du den Zeltplatz wieder richtig hinterlässt. Hinterlasse nichts als Fußspuren. Deine Fußabdrücke sollten wirklich das einzige sein, das zeigt, dass du dort gewesen bist. Baue alles wieder ab, vergewissere dich, dass das Lagerfeuer komplett gelöscht ist und decke es gegebenenfalls ab, packe deine Sachen und sammle allen Müll ein.

 

Wie man ein Dreibein baut

Ein Dreibein ist ein unverzichtbares Werkzeug beim Aufbau eines richtigen Camps. Es kann für viele verschiedene Zwecke verwendet werden. Zum Beispiel zum Kochen, für den Müll, das Schmutzwasser (siehe unten) usw. Du musst drei Pfosten oder Äste finden, die ungefähr gleich dick sind. Stelle die Pfosten leicht schräg parallel zueinander auf. Zwei von ihnen müssen in die eine Richtung zeigen, während der in der Mitte in die andere Richtung zeigen muss (siehe Bild). Beginne mit der Verschnürung in der Mitte des Seils, etwa 20 cm von der Spitze des Pfostens entfernt, und verschnüre das Seil in Form einer Acht zu jeder Seite. Die beiden Teile des Seils müssen 6-8 Mal um die drei Äste geflochten werden. Die Umflechtungen müssen eng und parallel zueinander sein. Ziehe zum Schluss das Seil fest, indem du eine enge Lasche senkrecht zu den Umflechtungen machst. Wenn die Lasche fertig ist, stelle das Dreibein auf, indem du den mittleren Pfosten herunterziehst. Fertig!

Ein Platz für das Schmutzwasser

Es ist wichtig, einen Platz für das Schmutzwasser zu haben, wenn du in der freien Natur zeltest. Auf Dänisch wird dieser Platz "fedtfælde" genannt, was so viel wie "Fettfalle" bedeutet. Es handelt sich dabei um ein etwa 60 cm tiefes Loch, das mit einem Tuch oder einem Fichtenzweig abgedeckt wird, die als Filter dienen, um Fett und Speisereste aufzufangen. Wenn der Zweig nicht mehr gebraucht wird, kannst du ihn einfach über dem Lagerfeuer verbrennen. Stelle ein Dreibein über das Loch, damit niemand in die "Fettfalle" fällt. Wenn du das Camp hinterlässt, denke daran, das Loch mit Erde zu füllen und Rasenstücke daraufzulegen, dann kann man kaum sehen, dass dort einmal ein Loch war. Übrigens: Lege die Grasnarbe immer mit den Wurzeln nach oben, damit die Wurzeln genügend Wasser bekommen.

 

Wie man eine Toilette in der Natur baut

Eine Toilette ist ein unverzichtbarer Bestandteil des täglichen Lebens, auch im Freien - allerdings ein bisschen anders als zu Hause. An manchen Orten gibt es Naturtoiletten, die du benutzen kannst, aber wenn du für ein paar Tage zelten gehst, weit weg von der nächsten "richtigen" Toilette, wäre es eine gute Idee, deine eigene zu bauen. Suche dir einen geeigneten Platz, der nicht in der Nähe einer Wasserquelle, eines Weges oder einer Straße liegt. Grabe ein etwa 60 cm tiefes Loch in einiger Entfernung zum Zeltplatz. Lege Schaufel und Toilettenpapier neben dem Loch bereit. Um Gerüche zu minimieren, wirf etwas Erde in das Loch, nachdem du die Toilette benutzt hast. Wenn du zu weit von deinem Lager weg bist, wenn du auf Toilette musst, gilt es zu improvisieren. Suche dir eine Stelle abseits des Weges und grabe mit deinem Stiefel oder einer Schaufel ein kleines Loch. Drücke das Papier mit einem Stock in das Loch und bedecke es mit Erde. Im Winter kannst du das Toilettenpapier verbrennen, aber im Sommer ist das unter Umständen aus Brandschutzgründen verboten.