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SÄMI & RICO



Name

Sämi & Rico

Land

Deutschland

Was ist deine Leidenschaft?

Outdoor-Fotografie

 

 Sämi

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Rico

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Rico und Sämi sind regelmäßig in den Bergen unterwegs und halten ihre Touren mit der Kamera fest. Egal ob mit Schneeschuhen, auf Ski oder zu Fuß: die Berge werden im Sommer und Winter von den beiden erkundet.

Im Interview stellen wir euch die beiden einmal vor.

 

Nordisk
Ihr kommt aus der Schweiz und aus Deutschland und seid gerne in den Bergen unterwegs. Könnt ihr euch einmal vorstellen und erzählen, warum es euch so in die Berge zieht?

Rico
Seit mittlerweile 3 Jahren wohne ich in Konstanz am Bodensee und habe die Alpen direkt hinter meiner Haustüre. Anfangs meist nur aus der Ferne betrachtet, reizte es mich immer mehr das Abenteuer in den Bergen zu suchen, ganz gleich nach dem Motto „je unberührter und unentdeckter die Natur, desto aufregender das Abenteuer“. Die Berge überraschen einen immer wieder auf’s Neue mit einzigartigen Momenten, die im Vorhinein nicht erdenkbar gewesen wären. Das Ungewisse löst dabei in mir ein Gefühl der Freiheit aus. Um meine Abenteuer dabei festzuhalten und zu dokumentieren, habe ich immer mein Kameraequipment im Gepäck dabei.

Sämi
Mein Name ist Sämi Winkler, ich bin im vergangenen Januar 30 geworden und lebe zur Zeit rund 20 km entfernt von Zürich, in Baden in der Schweiz. Ich war schon als kleines Kind oft mit meinen Eltern in der Natur und in den Bergen unterwegs. Zu Beginn mit viel Freude und Entdeckungsdrang. Später dann, wich das Interesse eher dem Fussball spielen. Doch mit dem Erwachsenwerden kam auch die Faszination für die Natur und die Berge zurück. Was mich besonders fasziniert an den Bergen ist die Weite und die Unberührtheit der Natur. Dort kann ich abschalten und bin weit weg vom stressigen Alltag in der Stadt.

 

Nordisk
Wie habt ihr euch kennen gelernt?

Rico
Ich war im Sommer vergangenen Jahres mit meiner Freundin über den Dächern des Appenzells unterwegs. Wir hatten geplant, oben zu übernachten und waren daher schwer bepackt mit Zelt, Essen und Fotoequipment unterwegs. Als wir oben ankamen, mussten wir feststellen, dass unser geplanter Schlafplatz bereits belegt war. Wie sich später heraus stellte von Sämi und einem Kumpel, die an diesem Abend ebenfalls im Alpsteingebiet unterwegs waren.

Sämi
Mein Kumpel Fernando und ich waren gerade daran einige Fotos der atemberaubenden Landschaft zu schießen, als Rico und seine Freundin oben ankamen. Für ein gutes Landschaftsfoto ist es oft hilfreich, wenn eine Person im Bild ist, um die Größenverhältnisse der Natur und Berge besser darstellen zu können. Also quatschten wir kurz mit Rico und seiner Freundin und fragten sie, ob sie für unser Bild nicht kurz auf den nächsten Hügel stehen könnten. So hat das ganze Abenteuer begonnen. Später am Abend setzten wir uns alle gemeinsam noch ans Lagerfeuer, welches wir mitbrachten, aßen Pasta, lauschten der Musik von Kygo, tauschten uns über alles Mögliche aus und genossen die Zeit in der Natur vor einer wunderbaren Bergkulisse.

 

Nordisk
Ihr seid nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter unterwegs. Habt ihr Tipps, wie man sich auch als Anfänger sicher am Berg bewegt?

Rico
In erster Linie ist es wichtig, sich über mögliche Gefahren am Berg bewusst zu sein und viel Wert auf die Planung (Route, Lawinenbericht, Wetter,…) der Tour im Vorhinein zu legen. Des Weiteren ist es wichtig, die passende Ausrüstung und Bekleidung für seine Tour dabei zu haben. Dazu zählt nicht nur ein Lawinensuchgerät im Winter, sondern auch die richtige Wahl der Kleidung. Am Berg selbst geht es hauptsächlich darum, Gefahren sinnvoll einzuschätzen, jede Situation neu abzuwägen und nichts zu überstürzen. 

Sämi
Die Planung ist das A und O. Wenn man sich im Vorfeld der Tour bereits abklärt, wo und welche Gefahren auftreten könnten, können die meisten bereits im Vornherein vermieden werden. Das Entdecken und Einschätzen dieser Gefahren benötigt einige Erfahrung, daher empfiehlt es sich zu Beginn mit etwas einfacheren Touren in unkritischerem Gelände zu starten und die Schwierigkeit erst nach und nach zu steigern. Zudem ist es meines Erachtens äußerst empfehlenswert, mal an einem Basistraining in Lawinenkunde teilzunehmen. Da lernt man von Profis am Berg wie man Gefahren erkennen und einschätzen kann, den Umgang mit den Lawinensuchgeräten und wie man sich im Ernstfall zu verhalten hat. Zudem lernt man auch die wichtigsten Planungstools kennen. Kurse gibt es von verschiedenen Anbietern (u.a. Zermatters Alpine School) bereits ab 100 - 200 CHF pro Person.

 

Nordisk
Welche Region in der Schweiz ist eurer Ansicht nach am besten für winterliche Bergabenteuer geeignet?

Rico
Das ist schwierig zu sagen für mich. Jede Tour hat ihren ganz besonderen Reiz. In letzter Zeit war ich des Öfteren in Graubünden oder im Berner Oberland unterwegs.

Sämi
Dies hängt natürlich stark von den zur entsprechenden Zeit vorherrschenden Schneeverhältnissen ab. Dieses Jahr war ich tatsächlich meistens im Berner Oberland unterwegs. Ansonsten sind die Gebiete im Prätigau, die Region Andermatt und die Walliser Alpen sehr beliebt, da diese Regionen meist als relativ schneesicher bekannt sind.

 

Nordisk
Es gibt auch Touren, da verbringt ihr die Nacht oben auf dem Berg. Wie sieht ein Camp dabei aus und worauf kommt es an?

Rico
Besonders wichtig ist die vorherige Planung. Passend zur Jahreszeit haben wir natürlich das nötige Equipment dabei. Sobald wir oben am Ziel angekommen sind, suchen wir uns einen geeigneten Camping-Spot aus und bauen als erstes unser Zelt auf, bevor es dunkel wird. Bedenken sollte man hier nur, dass es nachts deutlich kühler wird als tagsüber und dafür genügend warme Kleidung und die passende Ausrüstung dabei hat.

Sämi
Gerade die von Rico angesprochenen tiefen Temperaturen in der Nacht sind nicht zu unterschätzen. Auch bei Tagestemperaturen weit über dem Gefrierpunkt an sonnigen Tagen, kann das Thermometer in der Nacht dann gut und gerne mal -10°C anzeigen. Da ist gutes Equipment gefragt. Ein warmer Schlafsack und eine Luftmatratze mit guter Isolierung gegen den Boden sind bei uns immer dabei im Winter. Zudem versuchen wir immer möglichst viele verschiedene Kleidungsschichten mitzunehmen mit Thermoshirt als Baselayer darüber ein Shirt, dann eine kompakte Daunenjacke und darüber eine Hardshelljacke („Zwiebelschalenprinzip“). So kann man am besten auf die über den Tag ändernden Wetter- und Temperaturverhältnisse reagieren.

 

Nordisk
Was darf auf keiner Tour fehlen?

Rico
Definitiv die Kamera! 

Sämi
Ja, die Kamera darf auf jeden Fall bei keinem unserer Abenteuer fehlen. Zudem sind immer ein guter Regen- und Windschutz, eine leichte Daunenjacke und eine Stirnlampe dabei. Das Wetter kann in den Bergen innerhalb von Minuten komplett ändern, darauf muss man immer vorbereitet sein.